Web-Bussiness 3.0 - Was soll das denn jetzt sein?
WEB 3.0 ist nach WEB 2.0 die nächste große Internet-Revolution.
Damit das auch jeder nachvollziehen kann, springen wir zuerst einmal ein paar Jahre zurück:
Das Internet ist zwar bereits über 40 Jahre alt, aber erst zu Zeiten von Windows 95 wurde auch das Internet für die breite Masse interessant.
Mit der ersten großen Internet-Revolution entstanden Firmen wie, yahoo, google, ebay, amazon und viele mehr. Um die Jahrtausendwende entstand ein richtiger Hype, aber nicht alle damaligen DOT-Com - Unternehmen haben diesen bis heute überlebt.
Diejenigen Internet-Unternehmen, die nach 10 Jahren auch heute noch vorhanden sind, haben ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickelt und realisieren oft Milliarden-Umsätze und sehr hohe Gewinne.
In den letzten 10 Jahren ist die Anzahl der Internet-Nutzer extrem angewachsen und viele Menschen verfügen heute nicht nur über einen sehr schnellen Internetzugang, sondern surfen oft sogar schon regelmäßig mobil im Netz.
Man kommt heute nicht nur sehr leicht und günstig ins Netz, auch eine eigene Homepage zu bauen, oder gar den eigen Online-Shop zu eröffnen ist inzwischen kinderleicht und sehr günstig geworden.
Google hat schon lange die ehemals wertvollste Marke der Welt "Coca Cola" abgelöst und google ist unbestritten die größte Informations-Datenbank im Netz.
Das Internet ist heute kein reines Informationsmedium mehr und der "e-commerce" ist nicht mehr zu stoppen.
Aber egal, ob Sie nur Informationen aus dem Netz holen, oder dort sogar online Waren bestellen, bis dahin war es eine Einbahnstraße.
WEB 2.0 oder anders gesagt: Vor ein paar Jahren wurde die "Gegenfahrbahn eröffnet" und das Internet damit wieder einmal revolutioniert
Social Media entstand, d.h. jeder Internet-Nutzer kann mit Hilfe von vielfältigen digitalen Medien und Technologien (aber ohne eigene Programmierkenntnisse und ohne eine eigene Homepage) mit anderen Nutzern in Echtzeit Informationen, Texte, Bilder, Audios oder Videos austauschen und das oft sogar völlig kostenlos.
Zu den bekanntesten Websites des WEB 2.0 gehören z.B. youtube, facebook, twitter, ...
Die WEB 2.0 - Nutzung und die WEB 2.0 - Unternehmen wachsen rasant und z.B. facebook sprechen Fachleute das Potential zu, google sehr bald zu überholen.
Warum?
Hier ein Beispiel, was Ihnen in einem Punkt verdeutlichen soll, wo z.B. ein entscheidender Potential- Unterschied zwischen google und facebook ist:
Beide Unternehmen leben unter anderem sehr gut davon, dass viele Nutzer Ihre Website besuchen und diesen Nutzern während Ihres Websitebesuchs sehr zielgerichtete Werbung einblendet wird.
Beispiel google: Wenn Sie bei google etwas suchen, geben Sie z.B. 1-3 Suchwörter ein und Ihnen werden dann zusätzlich zum Suchergebnis verschiedene Werbe-Anzeigen eingeblendet, die vielleicht etwas mit Ihren 1-3 Suchworten zu tun haben.
Das ist ja schon mal besser, als wenn Sie "Urlaub" suchen und Ihnen Werbung für "Werkzeug" angezeigt wird.
Beispiel facebook: Im Gegensatz zu google sind Sie hier immer eingeloggt und facebook sieht nicht nur, was Sie gerade eingeben, sondern weiß alles über Sie, was Sie jemals bei facebook eingegeben haben. Google verschenkt nicht ohne Grund z.B. tolle Gratis-E-Mailpostfächer mit riesengroßem Speicherplatz, Online-Office und vieles mehr, um die Besucher öfter und vor allem eingeloggt auf seine Seite zu bekommen.
Google und Facebook sind beide sehr neugierig, nicht um Ihnen zu schaden, sondern um Ihnen diejenige Werbung zu zeigen, die Sie wohl eher interessiert.
Das ist für die Nutzer interessanter, erspart den Werbenden große Streuverluste und bringt den Werbeplatz verkaufenden Websites mehr Einnahmen.
Ich möchte es nochmals betonen, beide Websites wissen etwas über Sie, aber google hat oft nur einen Spickzettel von Ihnen und facebook kennt oft die ganze Biografie des Users!!!
Dies ist aber nur ein Punkt, der z.B. google (ein WEB 1.0 - Unternehmen) und facebook (ein WEB 2.0 - Unternehmen) unterscheidet.
Das das Thema WEB 2.0 sehr viel Potential hat, erkennt man nicht nur daran, dass google z.B. youtube im Jahre 2006 für schlappe 1,6 Milliarden US-Dollar gekauft hat.
Obwohl facebook so extrem neugierig ist und auch ständig wegen seiner Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen in der öffentlichen Kritik steht, ist das Wachstum in den letzten Jahren exorbitant gewesen. Auch die Tatsache, dass es prominente Facebook-Verweigerer und auch öfter schon Sammel-Facebook-Austritte gegeben hat, konnte dies nicht stoppen.
Wie rasant das WEB 2.0 Wachstum ist, wird Ihnen vielleicht deutlich, wenn Sie berücksichtigen, dass die Erfolgsgeschichte von facebook erst 2004 an der Harvard University begonnen hat, im Jahre 2006 facebook für Studenten von ausländischen Studenten geöffnet worden ist und erst seit Anfang 2008 ist facebook für alle Internetsurfer nutzbar und das kostenlos!
MMS sind teuer und auch SMS kosten Geld und sind mühsam und nur einfarbig. Wer heute per Smartphone und mit Flatrate mobil ins Internet gehen kann, für den spart facebook sogar jede Menge Geld.
Viele Menschen wollen sich einfach nicht ausgrenzen, wenn schon so viele Bekannte damit ständig kommunizieren und wollen einfach ebenfalls auf dem Laufenden bleiben.
Die Menschen sind einfach von Natur aus neugierig und viele auch mitteilungsbedürftig.
Und wer heute immer noch kein internetfähiges Handy hat, der bekommt auf Wunsch bei der nächsten Handy-Vertrags-Verlängerung sogar kostenlos eines dazu.
OK, das WEB 2.0 macht Spaß, facebook kann sogar Geld sparen, aber der Datenschutz!?
Wenn ich mir gut überlege was über mich ggf. öffentlich bekannt werden darf und was ich lieber per E-Mail, Telefonat oder persönlich mit meinen Bekannten bespreche, dann ist es auch halb so wild, dass facebook und ggf. die ganze Welt mitliest, was ich äußere.
Übrigens: Auch wenn es manchmal in aller Euphorie vergessen wird, mit einem internetfähigen Handy kann man auch immer noch mailen und meistens sogar noch telefonieren.
Jetzt aber zurück zur Ausgangsfrage: Was ist Web-Bussiness 3.0?
Diese Frage lässt sich am besten mit einem Zitat von Marc Zuckerberg, Gründer & CEO von Facebook beantworten:
"Wenn irgendwann User anderen Menschen Produkte empfehlen
könnten und aufgrund dieser Empfehlung dann etwas gekauft
werden würde, das wäre das Geschäft des Jahrtausends."
Anders ausgedrückt:
Der Facebook-Gründer träumt davon, seine riesengroße Reichweite einmal dafür zu nutzen, um am e-commerce-Geschäft effizient zu partizipieren.
Wenn Facebook auf seiner Website eine Werbung platziert, wird die von den facebook-Nutzern ebenso selten registriert, wie die Werbung auf einer beliebigen anderen Website. Über die enorm große Reichweite lassen sich zwar selbst bei geringen Klickraten trotzdem Werbeeinnahmen erzielen, aber effizient ist etwas anderes.
Laut einer Studie von Forrester Research finden 75% aller Kaufentscheidungen auf Grunde der Empfehlung eines guten Freundes oder Bekannten statt.
Die Werbeaussage eines Herstellers oder Verkäufers kann hingegen meistens nur Interesse auslösen, aber die Glaubhaftigkeit wird im Regelfall erst einmal kritisch beäugt.
Oder ganz einfach formuliert: Selbst ein Schnäppchen-Kauf des falschen Produktes ist ein Fehlkauf.
Wie wichtig die Meinung anderer für die Kaufentscheidung ist, hat auch der e-commerce-Profi amazon schon früh erkannt und versucht durch das Einblenden von "Fremd-Meinungen" (Rezensionen) dem potentiellen Käufer bei seiner Kaufentscheidung behilflich zu sein.
Das ist aber noch kein WEB 3.0, denn diejenigen, die diese Rezensionen schreiben haben recht wenig davon, sich diese Mühe zu machen und dementsprechend ist hieraus kein wirklicher neuer Boom entstanden.
Eines der ersten Unternehmen, die es geschafft haben, e-commerce und den Boom des Web 2.0 erfolgreich zu verschmelzen ist z.B. die Firma groupon.
Das Konzept von groupon ist es, täglich interessante Angebote "Deals" in immer mehr Großstädten weltweit anzubieten. Die Angebote sind zeitlich begrenzt (ähnlich wie eine ebay-Auktion) und werden bei getroffener Kaufentscheidung ebenfalls gleich kassiert. Um so kurzfristig eine Kaufentscheidung vom Kunden zu erhalten, muss das Angebot einerseits sehr attraktiv sein.
Auf der anderen Seite müssen aber auch sehr schnell sehr viele Menschen von diesem tollen Angebot und vor allem von dieser neuen Internetseite erfahren, damit hier auch nennenswerte Umsätze erzielt werden können.
Hierbei spielt die große Reichweite der Sozialen Netzwerke und die POWER des WEB 2.0 eine ganz entscheidende Rolle.
Zum einen spricht sich ein gutes Angebot schon von alleine sehr schnell herum und das ums so mehr, wenn die Firma groupon z.B. dem User sogar eine Aufwandsentschädigung / Belohnung von z.B. 6,- Euro bezahlt, weil durch seine E-Mail, seinen facebook-Post, über twitter oder sonst wie durch seine Aktivitäten ein neuer Nutzer vom aktuellen tollen Tages-Angebot dieser neuen Internetseite erfährt und erstmalig bei einem solchen Deal zuschlägt.
Welche Power hinter dem WEB 3.0 - Traum von Marc Zuckerberg, d.h. der Verschmelzung von e-commerce, WEB 1.0 und Empfehlung über das WEB 2.0 steckt lässt sich an dem sensationellen Erfolg von groupon erkennen.
Groupon hat in nur ca. 2 Jahren die Milliarden-Umsatz-Marke durchbrochen und damit alle anderen bisher im Web erfolgreichen Unternehmen in den Schatten gestellt.
Dell brauchte dafür z.B. 9 Jahre, Apple 8 Jahre, Ebay 7 Jahre, Yahoo 6 Jahre und selbst google und amazon brauchten mit je 5 Jahren mehr als die doppelte Zeit.
Mit dieser WEB 3.0 - Erfolgsgeschichte brachte es groupon im August 2010 sogar auf die Titelseite des wichtigsten amerikanischen Wirtschaftsmagazins:
Und selbst dieser Erfolg ist erst der Anfang des WEB 3.0 und als "erster erfolgreicher Gehversuch" einzustufen.
Denn die Groupon-Empfehlungsgeber bekommen nur einmalig eine sehr geringe Vergütung und das nur als Guthaben (zeitlich befristet und nur für groupon-Deals einlösbar) und nicht als Barauszahlung.
Die Empfehlungsgeber empfehlen zwar das Portal weiter, aber meistens kennen Sie den hinter dem Angebot steckenden Anbieter selber noch gar nicht.
Groupon-Kunden bekommen eine sehr kleine Angebotspalette von nur 1-3 Angeboten pro Tag und Großstadt offeriert.
Wer auf dem Land wohnt partizipiert nur sehr selten von den Angeboten bei groupon.
Schon alleine auf Grund dieser ganzen Einschränkungen wird deutlich, warum ich hier von "ersten Gehversuchen" im WEB 3.0 spreche.
- Stellen Sie sich vor, was es bedeutet, wenn nicht nur 1-3 Lifestyle-Angebote aus den Bereichen Gastronomie, Wellness & Freizeitgestaltung pro Tag, sondern tausende Marken-Artikel aus vielen bereits erfolgreichen e-comerce-Bereichen tagtäglich mit Preisnachlässen von 20-70% verfügbar wären
- Stellen Sie sich vor, was möglich ist, wenn ein Empfehlungsgeber nicht nur einmalig sondern bei jedem Kauf solcher Mega-Angebote durch seine Empfehlung vergütet werden würden
- Und stellen Sie sich vor, Sie können daran mitverdienen ...
... bei jedem Einkauf, immer wieder ...
... ein Traum?
Der Traum von Marc Zuckerberg?
Nein, kein Traum - Realität!
Ein Griff zum Telefon: +49 (0)8122 - 2286758 oder +49 (0)151 - 19 19 19 39 und all Ihre Träume können sehr bald wahr werden ...
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